Bilder aus der Freiraumarbeit
.jpg)
Im November haben wir
eine tolle Collage aus unseren Lieblingsstars gemacht. Wir haben alles auf ein
riesiges Blatt geklebt.
%20k.jpg)
In der Mittagspause
können wir in den Freiraum gehen. Dort haben wir Bastelbücher. Jeder kann sich
aussuchen, was er basteln möchte. J. hat einen Vogel gebastelt. Für die Füße
hat er ganz dicken Draht genommen. Den Vogelkörper hat er aus Zeitungspapier
geformt. Mit ganz viel Kleister hat J. dem Vogel ein buntes Federkleid aus
Seidenpapier-Schnipseln gemacht. Der Vogel ist einen halben Meter hoch!

Im Leseraum
Im
Freiraum ist unsere Kreativ-Werkstatt. Im November haben wir Masken gebastelt.
Die neue
Ganztagsschule Fraenkelstraße:
„mehr
lernen – weniger Stress“
Im August 2005 hat für alle
neuen Schüler der fünften Klassen an der Haupt- und Realschule Fraenkelstraße 3
in Barmbek eine ganz neue Zeit begonnen. Unter dem Motto „mehr Lernen – weniger
Stress“ ist die Schule eine teilgebundene Ganztagsschule geworden.
MEHR LERNEN
Mehr Lernen bedeutet
zunächst, dass für alle neuen Schüler in Zukunft an den Tagen Montag bis
Donnerstag von 12.30h bis 13.30h eine feste Arbeitszeit eingeführt wird,
in der Lern- und Übungsaufgaben erledigt werden – also das, was die Schüler
früher zu Hause erledigen mussten.
In dieser Zeit findet aber noch etwas anderes
statt. Wir wissen, dass die Kinder nach der 4. Klasse mit ganz unterschiedlichen
Bildungsständen zu uns kommen. Lisa ist beispielsweise in der Rechtschreibung
fast perfekt, aber das Lesen fällt ihr doch noch schwer. Und in Mathematik hat
sie noch Schwierigkeiten beim Teilen und den Längenmaßen; beim 1x1 ist sie aber
die Schnellste.
Lucas hat noch große
Rechtschreibprobleme, Mathe ist aber sein Lieblingsfach. Und Faize hat in Mathe
Schwierigkeiten mit Textaufgaben – ihre Sprachkenntnisse reichen eigentlich noch
nicht für eine 5. Klasse aus, denn sie lebt mit Ihrer Familie erst seit 19
Monaten in Deutschland. Niklas ist auch ein Mathe-Ass. Er ist so interessiert an
dem Fach, dass er zusätzliche und sehr anspruchsvolle Aufgaben bekommt.
Für alle Kinder gilt:
Wir stellen sehr genau fest, in welchen Bereichen die Schüler ihre Schwächen und
ihre Stärken haben, das nennen wir DIAGNOSE. Danach kann jeder Schüler mit
unserer Hilfe gezielt an seinen Lücken arbeiten.
In der betreuten
Arbeitszeit wird aber nicht nur gefördert, sondern auch gefordert – beides ist
für die Entwicklung eines Schülers wichtig.
WENIGER STRESS
Mehr Lernen bei
weniger Stress heißt, dass wir den Tagesablauf eines Schülers ganz neu
gestalten. Konzentriertes Arbeiten und Erholungspausen, „Denkfächer“ und
„Praxisfächer“ sind so über den Tag verteilt, dass Anspannung und Entspannung so
über den Tag verteilt werden, wie Mediziner und Lernpsychologen es fordern.
Wir haben bei den
Pausen angefangen. Die 5-Minuten-Pausen, in denen die Lehrer von einer
Geschichtsstunde in der Fünften in den Erdkunde-Unterricht zur Zehnten im 3.
Stock hetzen und die Kinder aus der Fünften in die Turnhalle eilen, diese Pausen
haben wir weitgehend abgeschafft.
Wir wollen – wenn es
irgend geht – Unterricht in Doppelstunden einführen und nach den 90 Minuten eine
halbstündige Pause geben. Dann können Kevin und Sarah im Physik-Unterricht auch
das Experiment in Ruhe beenden und auf dem Schulhof sich alles erzählen, was sie
gestern erlebt haben.
Weniger Stress heißt
auch, dass es von 11.30 bis 12.30 Uhr die einstündige
Mittagspause mit Entspannung, Bewegung, Spiel, Ausruhen
und einem warmen Mittagessen
gibt. Dieses wird in
der neuen Kantine für 2.80 € verkauft, für förderberechtigte Familien kostet es
nur 0,50 €.
DER WOCHENPLAN
Die Schüler sind an
den Wochentagen Dienstag, Mittwoch und Donnerstag bis 16:00 Uhr in der Schule.
Am Montag endet die Schule um 14.20h – danach gibt es ein offenes Angebot bis
16:00 Uhr. Die Teilnahme am Montagnachmittag ist freiwillig, ebenso am Freitag,
da endet die Schule für die Kleinen schon um 11.30h und ab Klasse 7 um 12:45h.
Aber auch an diesem letzten Schultag der Woche bieten wir eine Betreuung bis
16.00 Uhr an, wenn die Eltern und Kinder das möchten.